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Julius Meinl gründete 1862 in Wien sein
erstes Geschäft, in welchem er zuerst grüne
Kaffeebohnen und anschliessend gerösteten
Kaffee verkaufte. Frisch gerösteten Kaffee
zu kaufen wurde bald beliebt.
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Die grünen Bohnen wurden aber all zu oft
bei der Röstung am Küchenherd verbrannt.
So hatte Julius Meinl I die Idee Kaffee in frisch
geröstetem Zustand zu verkaufen.
1891 eröffnete er in der Neustiftgasse in
Wien eine moderne Kaffeerösterei unweit jener
Stelle an der Kara Mustapha seine Kaffeesäcke
1683 zurücklassen musste.
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Zwischen den beiden Weltkriegen
(1918 - 1939) expandierte das Unternehmen in viele
Länder Mitteleuropas. 1939 hatte Julius Meinl
europaweit über 1,000 Filialen, Franchisenehmer
und viele Fabriken. Durch den 2. Weltkrieg gingen
viele der Standorte in den Nachfolgestaaten des
österreichischen Kaiserreiches verloren oder
wurden im Krieg zerstört. Nach dem Ende des
Krieges verbreitete sich das sowjetische Imperium
bis Tief nach Mitteleuropa hinein.
Lediglich Österreich mit der
Hauptstadt Wien verblieb ausserhalb des Sowjet
Russischen Einflussbereiches. Das Ende des
"Kalten Krieges" und die Auflösung
des Sowjetischen Grossreiches ermöglichten
wieder den Aufbau von Handelsbeziehungen mit unseren
Nachbarländern.
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1996 wurde Österreich Mitglied der Europäischen
Union und dadurch Teil eines großen Wirtschaftsraumes.
Der früher geschützte österreichische
Markt öffnete sich. Daher gab es für
Julius Meinl neue Herausforderungen, aber auch
neue Chancen. Meinl stieg aus dem Massenlebensmitteldetailhandel
aus und kehrte wieder zu seinen Wurzeln zurück.
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Im Zentrum Wiens wurde im Jahr 2000 unser Geschäft
am Graben wesentlich vergrößert und
als Weltklasse Gourmet Geschäft "Meinl
am Graben" wiedereröffnet. Meinl Kaffee,
Tee, und Konfitüren wurden mit neuer Dynamik
und neuen Ideen weltweit vermarktet. Unsere starke
Marke, der Meinl Mohr, trägt unsere Werte
von Qualität und Service ins neue Jahrhundert.
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